Voller Einsatz! Volle Ernte!

Der Betrieb fordert unseren ganzen Einsatz. Die Schule, ob als Lehrende oder Lernende, lässt daneben kaum etwas zu. Das Ehrenamt in einem Verein oder der Gemeinde fordert noch mehr Engagement.
Immer deutlicher und immer lauter werden die Stimmen derer, die unter dem Joch des „vollen Einsatzes" und unter der Maßgabe der Wirtschaftlichkeit schier zerbrechen. Das eigenen Leben und das Zusammensein in der Familie bräuchte eigentlich mehr Spielraum. Für Viele bleibt dieses jedoch mehr und mehr auf der Strecke. Offen bleibt die Frage: Was bleibt übrig vom eigenen Einsatz? Dass wenigstens die Arbeitsstelle behalten werden kann - sofern man darüber nicht krank wird? Oder dass an anderer Stelle etwas gewonnen werden kann? Ist das „alles haben" wirklich genug, ist es ein lohnenswertes Ziel?
Nicht wenige stehen trotz allem Einsatz plötzlich einsam da, alleingelassen und übersehen von denen, für die sie sich eingesetzt haben. Die Suche nach dem Sinn treibt dann in die schiere Verzweiflung.
Wo führt das noch hin? - diese Frage begegnet mir in vielen Gesprächen und bezieht sich auf belastende Arbeitsbedingungen, auf visionsarme und friedenslose Politik und nicht selten auf die Zukunft der Kirche. Aber auch auf die Suche nach der Vision für das eigene Leben.
An diesem Punkt ist mir der Name unserer Gemeinschaft und Vereines immer neu Herausforderung. Am Dornbusch hat ein desillusionierter und visionsloser Mann eine neue Perspektive bekommen. Nein, nicht wir als Gemeinschaft oder Verein können einen neue Vision geben. Gott selbst ist der Visionsgeber. Es ist die Einladung an Jede und Jeden, sich von dem Bild des biblischen Dornbusch in 2. Mose 3 inspirieren zu lassen. Wie Mose hinzuzutreten und zu glauben, dass Gott die Vision des befreiten Lebens
trotz aller Widrigkeiten durchhält. Dass ER

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