Gott kommt

Es ist wahr, dass Armut keine neue Erscheinung ist.
Seit Menschengedenken gibt es sie. Jesus sagte:
Arme habt ihr immer bei euch.
Zu oft finden wir uns damit ab und wir geben keine Antwort darauf.
Es ist wahr, dass die Jugend für die Erwachsenenwelt eine Herausforderung ist. Seit Menschengedenken ist das so. Schon Sokrates hat in eindrucksvollen Worten davon gesprochen. Hinschauen auf das, was wirklich ist, hilft mehr als die Botschaft „Ihr seid nicht in Ordnung, so wie ihr seid.
Es ist  wahr, dass Kriege im Großen und im Kleinen (bspw. (Partnerschaft, Nachbarn, Kollegen...) unsere Welt prägen. Seit Menschengedenken ist das so. Kriege werden aus Angst begonnen, nicht weil der/die andere so oder so ist. Deshalb gibt es keinen gerechten Krieg.
Lust auf Macht ist auch Ausdruck von Angst.
Es ist wahr, dass sich die Menschen nach Akzeptanz, Geliebt - werden und Gemeinschaft sehnen.  Der Medizin-Professor Joachim Bauer beschreibt in seinem Buch „Prinzip Menschlichkeit" eindrucksvoll das social brain und zeichnet ein ganz anderes Bild von der Grundmotivation des Menschen als Charles Darwin es getan hat.
Es ist wahr, dass unsere Welt hungert und dürstet nach Gerechtigkeit und es so unbeschreiblich viel Not und Elend gibt. Der Katalog der ungelösten Aufgaben für die Menschenrechte ist uralt und bekommt ständig neue Kapitel hinzugefügt.
Es ist wahr dass Gott in die Welt gekommen ist. Er hat damit eine Antwort gegeben auf obige Wahrheiten. Er hat sie nicht beseitigt - aber gezeigt, wie wir damit umgehen können. Und was unsere Verantwortung ist!
Es ist wahr dass uns die Advents- und Weihnachtszeit auch 2007 darauf aufmerksam macht, wie wir unser Menschsein weiter entwickeln können. Wir könnten dadurch anders in das neue Jahr gehen.
Es ist wahr dass Gott auch in unser Leben, konkret: in mein Leben kommt.
Es ist wahr dass darin noch einmal die Jahreslosung 2007 aufleuchtet.

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